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06.05.2014

Bund der Deutschen Katholischen Jugend in der Region München (BDKJ) fordert „Lange Nacht der Religionen“

Auf der Frühjahresversammlung des BDKJ in der Region München am 03.05.2014 beschlossen die Delegierten einstimmig, die Stadt München als multikulturelle Landeshauptstadt aufzurufen, eine Lange Nacht der Religionen auszurichten.

In München gibt es eine Vielzahl an religiösen Bekenntnissen. Ziel der „Langen Nacht der Religionen" soll ein Kennenlernen der Menschen in und um München aus den verschiedenen christlichen, muslimischen, jüdischen, buddhistischen und anderen Religionsgemeinschaften sein, um mehr über-, mit- und voneinander zu lernen. „Nur wenn wir einen Einblick in die unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften haben, können wir auch Verständnis für andere Lebens- und Glaubensformen entwickeln. Ich sehe dies als Grundvoraussetzung für ein konstruktives und tolerantes  Miteinander in unserer Stadt", so Johannes Trischler vom Vorstand des BDKJ in der Region München. „München braucht dringend eine bewusste und gemeinschaftliche Auseinandersetzung im Bereich des religiösen Dialogs" so der 27-jährige Rechtsreferendar. Selbstverständlich aber sei, dass dieses Projekt keine Plattform für Sekten und radikale Gruppierungen bieten darf.

Einstimmig beschlossen die Delegierten der Stadt- und Regionalversammlung in St. Ignatius im Dekanat Laim die Stadt München aufzurufen, eine solche Veranstaltung, analog dem Vorbild der „Langen Nacht der Museen" und der „Langen Nacht der Musik", regelmäßig auszurichten. Auch der künftige hauptamtliche Stadtjugendseelsorger, Tobias Hartmann, der im Dezember 2013 ins Amt gewählt wurde und seinen Dienst ab September diesen Jahres antritt, begrüßt dieses Bestreben gezielt: „Es liegt als größter weltanschaulicher Jugendverband in und um München in unserer Verantwortung die Landeshauptstadt aufzufordern, ein deutliches Zeichen für eine gute Gemeinschaft und ein friedliches Miteinander der unterschiedlichen Religionen in unserer Stadt zu setzen".

Der BDKJ in der Region München setzt sich seit jeher gegen jegliche Form der Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz, Vielfalt, Solidarität und Demokratie ein. Vergangenes Jahr wurde gemeinsam mit der Evangelischen Jugend (EJM) die Kampagne „Die Welt ist bunt – Gott sei Dank!" ins Leben gerufen, die ein Positionspapier und Schilder die in Jugendeinrichtungen angebracht werden können, beinhaltet. Dieser Einsatz ist eines der Kernthemen des BDKJ in der Region München und kommt in vielen Projekten und Veranstaltungen zum Ausdruck.

Verantwortlich: Johannes Trischler, BDKJ Stadt- und Regionalvorstand
Für den Stadt- und Regionalvorstand des BDKJ in der Region München

Stefanie Bessler
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
BDKJ in der Region München
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