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24.02.2013

Pressemitteilung: "Die Welt ist bunt - Gott sei Dank"

Erstes Schild der gemeinsamen Kampagne heute, 23.02.2013, an Frau Stadtdekanin Barbara Kittelberger in St. Markus übergeben.

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen des zehnten Weiße Rose Workshops in der Gedenkwoche zum 70. Todestag der Geschwister Scholl stellten der Bund der Deutschen Katholischen Jugend München (BDKJ) und die Evangelische Jugend München (EJM) ihre gemeinsame Kampagne „München ist bunt Gott sei Dank!“ vor.

Anschließend überreichten Andreas Mayer, Sarah Stummann (Vorstände des BDKJ München), Hendrik Feuerstein und Paula Göhre (Vorsitzende der EJM) Frau Stadtdekanin Barbara Kittelberger ein Schild: „Die Welt ist bunt – Gott sei Dank!“ – „Rechtsextremismus zerstört“. Gleichzeitig übergaben sie ein gemeinsam erarbeitetes Positionspapier, das sich klar gegen jegliche Form von rechtem Gedankengut und für Nächstenliebe, Solidarität, Vielfalt und Demokratie in unserer Gesellschaft ausspricht. „Für mich ist es keine Frage, das Schild aufzuhängen, es schaut vorwärts und nicht in die Vergangenheit. Die Welt ist bunt und vielfältig und so soll es auch bleiben!“ betonte die Stadtdekanin, die das erste Schild sogleich in den Eingangsbereich von St. Markus anbrachte.

Der Wunsch beider Jugendverbände ist, dass an jedem evangelischen und römisch katholischen Jugendraum/-zentrum am Ende der Kampagne dieses Schild hängt (es kann bei EJM/BDKJ bestellt werden). Ziel ist eine breite Auseinandersetzung mit dem Thema anzustoßen. Hierzu werden zurzeit Arbeitshilfen und Informationsmaterial zusammengestellt.

An die Hundert Konfirmanden und Firmlinge waren bei der Übergabe in der St. Markuskirche anwesend. Sie setzten sich schon morgens in der Ludwig-Maximilians-Universität mit der Geschichte der Widerstandsgruppe Weiße Rose auseinander. Am Nachmittag hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, mit den anwesenden Zeitzeugen Regina Degkwitz, Ernst
Grube und Walter Joelsen zu diskutieren und von ihnen gelebte Geschichte zu erfahren.

v.l. Andreas Mayer, Hendrik Feuerstein, Sarah Stummann, Paula Gröhe, Ernst Grube, Barbara Kittelberger, Walter Joelsen

Nicht nur den Zeitzeugen war es wichtig, die Notwendigkeit einer vielfältigen und nicht ausgrenzenden Gesellschaft zu betonen. „Es darf nicht vergessen werden, was in Deutschland passiert ist und leider ist es heute wieder sehr aktuell. Deswegen wollen wir mit dieser Kampagne ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus und Populismus setzte“, so der Vorstand des BDKJ, Andreas Mayer.

Mit freundlichen Grüßen,

Stefanie Bessler und Christine Tröger


 

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