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Acht Tonnen Altglas für "Hipp Hopp"

Claus Hipp und die kjg Aubing-Pasing erhalten den Bennopreis 2001

Die Preisträger: Claus Hipp (ganz rechts), Martin Holzner-Kindlinger (stehend, zweiter von links) und die beteiligten kjg-Mitglieder.

 


 
Die Idee war originell, ihre Ausführung mehr als erfolgreich: Zwei Tonnen leere Babybrei-Gläser zu sammeln, diese Wette boten Jugendliche aus dem Stadtteil Aubing-Pasing dem Babybrei-Hersteller Claus Hipp an. Der schlug ein und versprach, im Gegenzug die gleiche Menge an vollen Gläsern an Kinder in Bosnien und in der Türkei zu spenden. Acht Tonnen konnten die Jugendlichen schließlich von Januar bis April 2000 zusammentragen. "Hipp Hopp" hieß die Aktion, und ihre Initiatoren (Claus Hipp, Jugendseelsorger Martin Holzner-Kindlinger und die beteiligten kjg-Mitglieder aus Aubing-Pasing) erhielten dafür den Bennopreis 2001.

 

Denn "Hipp Hopp" ist es gelungen, so heißt es in der Begründung, "das Engagement von Jugendlichen mit einer kreativen Idee zu bündeln, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und schließlich eine nicht unerhebliche Spende für ein soziales Projekt zu akquirieren."

 

In der Festrede betonte DGB-Kreisvorsitzender Helmut Schmid: "Die Jugend will nicht, dass ihr geholfen wird. Sie will was tun, sie will sich entwickeln und will, dass das auch akzeptiert wird." Und mit Blick auf die Ergebnisse der Shell-Jugendstudie sagte Schmid, dass gerade bei "Hipp Hopp" beispielhaft gelungen sei, Jugendliche für ein konkretes Projekt zusammenzubringen und zu begeistern.

Fotos: Kaija Landsberg, Kassian Stroh.


 

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